top of page

Hören kann man erklären... Oder einfach erleben!

  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Einblicke in das einzigartige Konzept von Lussem Hörakustik in Hürth



Herr Lussem, viele Menschen verbinden den Besuch beim Hörakustiker mit einem langweiligen Termin. Sie möchten das ändern. Warum?

Weil moderne Hörakustik heute viel spannender ist, als die meisten vermuten. Wer noch nie beim Hörakustiker war, stellt sich darunter oft ein Beratungsgespräch und ein paar Hörgeräte in einer Vitrine vor. Dabei hat sich im letzten Jahr unglaublich viel getan. Wir möchten unsere Kunden nicht einfach nur beraten, sondern ein richtiges Erlebnis daraus machen.


Wie gelingt Ihnen das?

Wir haben unseren Hörsaal mit modernster Technik ausgestattet, damit jeder hautnah erleben kann, was die neuesten Hörgeräte so können. 

Unser Lieblingswerkzeug ist dabei der Klangfinder (Bild oben). Statt lange über abstrakte technische Begriffe zu sprechen, kann jeder über Kopfhörer mit dem Klangfinder in unterschiedliche Hörgeräte “reinhören”.


Was genau kann denn dieser “Klangfinder”?

Der Vergleich zwischen zwei Hörgeräten ist im Alltag oft schwieriger, als man denkt. Meist wird ein Gerät eine Woche getragen, bevor das nächste ausprobiert wird. Doch in dieser Zeit verändert sich ständig die Umgebung. Im Restaurant fragt man sich dann schnell: „Ist es heute einfach lauter als letzte Woche oder klingt das neue Hörgerät anders?“ 

Genau deshalb simulieren wir diese Situation mit unserem Klangfinder. Über zwei Lautsprecher entsteht die Geräuschkulisse eines belebten Restaurants mit Stimmen, Geschirr und Gesprächen im Hintergrund. 


Anschließend können unsere Kunden per Knopfdruck zwischen zwei Hörgeräten wechseln. Das beantwortet viele Fragen: Warum versteht man mit einem Gerät entspannter als mit einem anderen? Was bringt Künstliche Intelligenz im Hörgerät? Weshalb unterscheiden sich zwei äußerlich identische Hörgeräte im Preis? So werden aus technischen Begriffen innerhalb weniger Sekunden echte Aha-Momente.


Verstehe ich das richtig, dass man dabei Hörgeräte trägt?

Nein. Das ist das Schöne daran. Der Klangfinder funktioniert mit Kopfhörern und kann von jedem ausprobiert werden. So kann jeder – Hörgeräteträger, aber auch Angehörige – hautnah erleben, was heute alles möglich ist.


Sie setzen aber nicht nur beim Klangfinder auf moderne Technik, oder?

Das stimmt. Auch bei maßangefertigten Hörgeräten hat sich viel verändert. Früher brauchte man dafür einen Silikonabdruck vom Ohr. Viele Hörgeräteträger kennen das noch und erinnern sich wahrscheinlich daran, wie unangenehm das sein kann.


Wir verzichten auf diese altmodische Technik, die sie vielleicht von anderen Akustikern kennen. Stattdessen nutzen wir den Otoscan®. Mithilfe mehrerer Kameras und einer kleinen Sonde erstellen wir einen präzisen dreidimensionalen Scan des Gehörgangs. Unsere Kunden können auf einem großen Bildschirm live verfolgen, wie ihr Ohr als digitales Modell entsteht (Bild rechts). Anschließend wird der Scan direkt an unser Labor übertragen und die Fertigung kann sofort beginnen. Für uns und unsere Kunden ist das der angenehmste Weg. Deshalb wundert es uns immer wieder, dass viele Akustiker diese Technik noch gar nicht einsetzen.


Was möchten Sie den Menschen mit diesem Konzept vermitteln?

Wir möchten Hörakustik neu denken. Weniger trockene Technik. Mehr Erleben. Mehr Begeisterung.


Deshalb laden wir alle herzlich ein, einmal bei uns im Hörsaal vorbeizuschauen. Ganz gleich, ob Sie bereits Hörgeräte tragen, sich für moderne Technik interessieren oder einfach neugierig geworden sind. Manchmal reicht schon ein kurzer Besuch und man sieht das Thema Hören mit ganz anderen Augen.

 
 
 

Kommentare


bottom of page